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Magic Quadrant for Content-Marketing-Plattformen

02. April 2026 - ID G00832406 – 38 Minuten Lesezeit
Von: Jeff Cohen, Rene Cizio, Jess Walker
Content-Marketing-Plattformen orchestrieren die Produktion von Assets durch automatisierte Workflows. Der Fokus liegt dabei auf der Planung, Erstellung, Verwaltung und Messung von Content, um das Engagement, die Kundenakquise und die Effizienz zu verbessern. CMOs können Anbieter ermitteln, die in der Lage sind, ihre Content-Anforderungen mithilfe generativer und agentenbasierter KI zu skalieren.

Annahmen zur strategischen Planung


Bis 2028 werden mehr als 90 % der Anbieter generativer und agentenbasierter KI vorrangig ergebnis- und nutzungsbasierte Preismodelle anbieten.
Bis 2029 werden mindestens 50 % der alltäglichen Arbeitsentscheidungen autonom durch agentenbasierte KI getroffen werden.

Definition/Beschreibung des Marktes


Gartner definiert Content-Marketing-Plattformen (CMPs) als Softwarelösungen, die den gesamten Prozess der Content-Erstellung unterstützen. Mithilfe dieser Lösungen lassen sich Texte, Videos, Bilder, Grafiken, Audiodateien, E-Books, Whitepapers und interaktive Inhalte, die über bezahlte und eigene Kanäle verbreitet werden, leichter erstellen und kuratieren. Diese Assets werden genutzt, um eine durchgängige Storytelling-Strategie umzusetzen. Sie helfen Marken, unterschiedliche Zielgruppen gezielt anzusprechen und zu binden, und zwar mit Content, der Aufmerksamkeit generiert, Nachfrage weckt, Kaufentscheidungen herbeiführt und die Kundenbindung stärkt.
CMPs ermöglichen die Grundlagen des Content-Marketings – insbesondere Content-Strategie, redaktionelle Planung, kreative Workflows, Verbreitung und Performance-Messung – um einen koordinierten Ansatz und standardisierte Produktionsprozesse in großem Umfang voranzutreiben.
CMPs erfassen und analysieren Daten, um die Erstellung und Wiederverwendung von Content zu unterstützen, Abläufe zu optimieren und Content kontinuierlich zu verbessern, um so die Marketingeffektivität zu steigern. Diese Plattformen können mithilfe von künstlicher Intelligenz und menschlichen Content-Creators auch markenspezifische Content-Varianten für unterschiedliche Zielgruppen erstellen Sie ermöglichen es internen Teams, externen Mitwirkenden sowie Agenturen, die an der Content-Erstellung beteiligt sind, ihre Arbeit projekt- und kampagnenübergreifend zu koordinieren.
Auf diese Weise tragen CMPs dazu bei, Content-Marketing-Maßnahmen kanalübergreifend mit den Unternehmenszielen zu verknüpfen, wodurch eine unternehmensweite Abstimmung sichergestellt und ein umfassender Rahmen für das Content-Management geschaffen wird.
CMPs treiben zudem die kontinuierliche Verbesserung von Content voran, einschließlich der Möglichkeit, Betriebsmodelle und Governance-Strukturen zu bewerten und zu testen, um die Zusammenarbeit zwischen isolierten Teams zu fördern. Somit ist eine schnellere Markteinführung in großem Umfang möglich.
Um die Einführung und Nutzung zu unterstützen, ergänzen viele CMP-Anbieter ihre Software durch optionale Dienste wie die Entwicklung von Content-Strategien, redaktionelle Dienstleistungen, Kreativmarktplätze und Schulungen.

Obligatorische Funktionen

  • Content-Strategie
  • Redaktionelle Planung und Terminierung
  • Kreative Workflows und Genehmigungen
  • Content-Verbreitung
  • Verwaltung von Metadaten oder unstrukturierten Daten
  • Messung der Content-Performance
  • Integrationen

Übliche Funktionen

  • Generative KI-Content-Erstellung und KI-gestützte Workflows
  • Modulare, strukturierte Content-Erstellung und -Verwaltung
  • Marktplätze für kreative Talente und Content-Beschaffung

Magic Quadrant


Abbildung 1: Magic Quadrant for Content-Marketing-Plattformen
The Magic Quadrant for Content Marketing Platforms shows 10 providers positioned in a scatterplot with the x-axis rating their Completeness of Vision and the y-axis rating Ability to Execute. This chart is split into quadrants with the top right labeled as Leaders, top left as Challengers, bottom left as Niche Players and bottom right as Visionaries. As of March 2026, the Leaders are Adobe, Aprimo, Optimizely, Sitecore, and Storyteq; the Challengers are HubSpot; the Visionaries are Sprinklr; and the Niche Players are Contently and CoSchedule.
Stärken und Schwächen von Anbietern
Adobe

Adobe ist in diesem Magic Quadrant ein Marktführer. GenStudio unterstützt die Planung, den Workflow, die Erstellung, die Bereitstellung und das Reporting von Content innerhalb von Creative Cloud und Experience Cloud. Adobe ist weltweit tätig und betreut Unternehmenskunden aus den Bereichen Hightech, Konsumgüter (Consumer Packaged Goods, CPG), Einzelhandel und Finanzdienstleistungen. Vor Kurzem hat Adobe Agent Orchestrator mit sofort einsatzbereiten AI Agents veröffentlicht, die direkt in Content- und Marketing-Workflows integriert werden können. Zudem hat das Unternehmen die GenAI-Funktionen von Firefly für kreatives Arbeiten in großem Umfang erweitert und Adobe Content Analytics zur Performance-Bewertung auf den Markt gebracht. Die Roadmap sieht zudem Dialogassistenten (Conversational Assistants) zur Steuerung von Tools, Agents und orchestrierten Workflows vor sowie Markenintelligenz, um sicherzustellen, dass KI-generierter Content markenkonform und kommerziell nutzbar ist. KI-Credits werden jährlich erworben, sind im gesamten Adobe-Ökosystem einlösbar und können bei Bedarf nachgekauft werden.
Stärken
  • Beispiele aus der Praxis: Adobe richtet sich an Führungskräfte mit Beispielen aus der Praxis, die zeigen, wie die kombinierte Nutzung von Kreativ- und Planungs-Tools in einem einzigen System konkrete geschäftliche Probleme löst. Dieser Ansatz unterstützt CMOs in Großunternehmen, indem er ihnen maßgeschneiderte Strategien zur Reduzierung manueller Arbeit, zur Kostensenkung und zur schnelleren Produktion von Assets bietet, statt ihnen lediglich Software-Funktionen zu verkaufen.
  • Unternehmensverständnis: Adobe beweist ein umfassendes Marktverständnis, indem es die Herausforderungen aufzeigt, mit denen große Unternehmen konfrontiert sind, wenn sie den Druck zur schnellen, KI-gestützten Erstellung von Content mit den Vorgaben für Markensicherheit, Compliance und digitale Herkunft in Einklang bringen müssen. Daraus ergeben sich Produktveröffentlichungen und Upgrades, die genau auf die sich schnell wandelnden Marketing-Anforderungen abgestimmt sind.
  • Erfahrungsnachweise: Adobe macht sich die Herausforderungen seiner Kunden zu eigen, indem es die eigene Software einsetzt, um komplexe, globale Kampagnen durchzuführen, und die dabei gewonnenen Ergebnisse teilt. Dies ist für große Unternehmen von Vorteil, da sie konkrete Use Cases erhalten, mit denen sie den B2B-Kaufprozess besser bewältigen und die Einführung beschleunigen können.
Schwächen
  • Komplexes Produktangebot: Um der operativen Komplexität und dem Umfang großer Unternehmensumgebungen gerecht zu werden, setzt Adobe GenStudio auf Produktintegrationen innerhalb des gesamten Ökosystems, darunter Creative Cloud, Firefly, Workfront und AEM Assets. Ohne die Unterstützung von Adobe kann es für Unternehmen herausfordernd sein, den eigenen Produktbedarf zu ermitteln.
  • Die Erfahrungen bei der Implementierung variieren je nach Region: Adobe verfügt über ein großes, globales Netzwerk an Implementierungspartnern, wobei die Erfahrung mit vollständigen GenStudio-Implementierungen in Nordamerika größer ist als in einigen anderen Regionen. Bei der Planung von GenStudio-Implementierungen sollten potenzielle Käufer die Marktreife in der Region, die Bereitschaft lokaler Partner sowie die verfügbaren Support-Ressourcen prüfen.
  • Preise für mehrere Anwendungen: Wie bei anderen Produkten auch veröffentlicht Adobe keine Listenpreise für GenStudio. Interessenten sollten in Verkaufsgesprächen genau prüfen, welche Kombination aus Nutzerlizenzen und Produkteditionen für die verschiedenen Anwendungen am sinnvollsten ist. Da GenStudio noch kein eigenständiges Produkt ist, sondern eine Sammlung von Anwendungen, führt dies zu Problemen hinsichtlich der Transparenz. Die SKUs der GenStudio-Produkte werden zwar für das Jahr 2026 erwartet, die Preise sind jedoch noch nicht bekannt.
Aprimo

Aprimo ist in diesem Magic Quadrant ein Marktführer. Die Digital-Asset-Management-Plattform (DAM) bietet alle CMP-Funktionen und verfügt über kombinierbare Module für erweiterte Funktionen. Aprimo ist vor allem in Nordamerika und der EMEA-Region tätig, und zu seinen Kunden zählen Unternehmen aus den Bereichen Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Einzelhandel und Fertigung. Zu den neuesten Verbesserungen zählen spezialisierte Agenten, die Aufgaben koordinieren und im Namen der Nutzer handeln, sowie intelligente Content-Beschreibungen, die eine Zusammenarbeit zwischen KI-Agenten und Menschen ermöglichen. Die Roadmap von Aprimo konzentriert sich nach der Übernahme von Personify XP auf eine modulare KI-Agentenarchitektur zur Automatisierung von Workflows sowie auf die Skalierung der absichtsbasierten Content-Personalisierung. Die Basis-KI ist im Grundpreis der Plattform inbegriffen, während erweiterte GenAI-Funktionen als Zusatzmodule angeboten werden.
Stärken
  • Kombinierbare Ökosystem-Architektur: Dank der API-First-Architektur von Aprimo können Marketingexperten Aprimo in vielfältige, erstklassige Technologie-Stacks integrieren. Dazu zählen Headless-Content-Management-Systeme (CMS), Produktinformationsmanagement-Systeme (PIM) sowie Digital-Experience-Plattformen. Mit diesem flexiblen, universellen Content Hub können Unternehmen eine Anbieterabhängigkeit vermeiden und den Zugang zum erweiterten Marketing-Ökosystem von Aprimo erhalten.
  • Externe Content-Insights: Aprimo bietet fortschrittliche Content-Intelligenz mit proprietären Machine-Learning-Modellen, um die Content-Performance im Hinblick auf das Verhalten bestimmter Zielgruppen zu analysieren. Marketingexperten können automatisierte Content-Gap-Analysen durchführen, die Wirkung neuer Assets prognostizieren und prioritätsbasierte Empfehlungen für die Next-Best-Action erhalten – etwa dazu, welcher Content erstellt, personalisiert oder entfernt werden sollte, um den ROI zu maximieren.
  • Dynamische Bereitstellung: Aprimo erstellt programmatisch skalierbare Content-Varianten, um den Anforderungen an die Skalierbarkeit gerecht zu werden. Mithilfe von generativer KI, modularen Content-Bausteinen und automatisiertem Compositing nutzt Aprimo sein Content Delivery Network, um lokalisierte, kanalspezifische und personalisierte Varianten von Master-Assets bereitzustellen. Dies ermöglicht dynamische Medientransformationen in Echtzeit (automatisches Zuschneiden und Formatoptimierung) sowie eine absichtsbasierte Personalisierung.
Schwächen
  • Für CMP-Funktionen sind Add-ons erforderlich: Die Kernidentität und das Basis-Abonnement von Aprimo basieren auf DAM. Kunden müssen optionale, separate Zusatzmodule erwerben, um erweiterte End-to-End-Funktionen freizuschalten, wie z. B. für das Marketing-Workflow-Management, die strategische Kampagnenplanung, das Finanz-/Budgetmanagement sowie die Content-Personalisierung in Echtzeit.
  • Komplexität auf Unternehmensebene: Da Aprimo eine umfassende Konfiguration erfordert, bei der unter anderem kundenspezifische Taxonomien, Metadaten-Schemata und Workflows erstellt werden, könnten Marketingteams, die eine sofort einsatzbereite Out-of-the-box-Lösung suchen, Aprimo als zu ressourcenintensiv und zu kompliziert für ihre unmittelbaren Anforderungen empfinden.
  • Abhängigkeit von Drittanbieter-Integrationen: Der modulare API-First-Architekturansatz ermöglicht es Aprimo, als zentraler Hub zu agieren. Allerdings ist Aprimo bei der Umsetzung des letzten Schritts des Content-Marketings in hohem Maße auf Plattformen von Drittanbietern angewiesen. Für die nachgelagerte Umsetzung, beispielsweise das Veröffentlichen in den sozialen Medien oder das Web-Content-Management, muss die Plattform mit Tools wie Social-Media-Management-Systemen oder spezialisierten Headless-CMS-Anbietern integriert werden.
Aprimo lehnte Anfragen nach ergänzenden Informationen oder zur Rezension des Entwurfs dieses Dokuments ab. Die Gartner-Analyse basiert daher auf anderen glaubwürdigen Quellen.
Contently

Contently ist in diesem Magic Quadrant ein Nischenanbieter. Die Enterprise-CMP kombiniert redaktionelle Dienstleistungen mit KI-gestützter Erstellung und einem globalen Freelancer-Netzwerk, um Unternehmen bei der Skalierung ihrer Prozesse zu unterstützen. Contently betreut vor allem B2B-Unternehmen aus den Bereichen Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Hightech sowie Reise- und Gastgewerbe. Das Unternehmen hat seine KI-Fähigkeiten mit AI Studio erweitert und koordiniert damit mehrere sofort einsatzbereite Agenten, um Assets zu recherchieren, zu erstellen, auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und zu optimieren. Die Optimierung für Large Language Models (LLM) umfasst außerdem Strategieberatung, Content-Empfehlungen, Pläne für die Kanaldistribution sowie erweitertes Tracking und Messung der Markenbekanntheit auf den wichtigsten LLM-Plattformen. Informationen zur Roadmap von Contently waren nicht verfügbar. Contently verfügt über KI-Funktionen, für die weder Credits noch Tokens erforderlich sind.
Stärken
  • Human-in-the-Loop-KI wird sichergestellt: Die CMP von Contently bietet als „Human-in-the-Loop”-Komponente zusätzliche redaktionelle Dienste, mit denen KI-generierter Content bei jedem Schritt überprüft wird. Außerdem bietet Contently über die Plattform direkten Zugang zu einem Marktplatz mit über 165.000 Content Creators. Dies ermöglicht eine schnelle Skalierung und eine auf menschlicher Expertise basierende Content-Produktion.
  • Vollständig integrierte LLM-Optimierung: Die KI-Such- und LLM-Optimierung von Contently ist plattformweit integriert, um sicherzustellen, dass Marken-Content in neuen KI-Suchoberflächen wie ChatGPT und den Google AI Overviews ganz oben erscheint. So können Unternehmen ihre Sichtbarkeit wahren und Autorität aufbauen, während LLMs zu den neuen Gatekeepern der Content-Suche werden.
  • Lösungen für regulierte Branchen: Dank seines branchenspezifischen Ansatzes kann Contently seine Plattform und Workflows genau an die regulatorischen Anforderungen von Branchen wie dem Finanzwesen, dem Gesundheitswesen und der Technologiebranche anpassen. Die ausgeprägte Marktstärke im Finanzdienstleistungssektor ermöglicht Kunden ein schnelleres Onboarding und konsistentere Ergebnisse, da die Lösung exakt auf deren spezifische Herausforderungen zugeschnitten ist.
Schwächen
  • Verzögerung bei der Einführung von KI: Das Produkt von Contently hinkt den sich rasch wandelnden Markterwartungen hinterher, vor allem, weil die Konkurrenz das Innovationstempo erhöht und ihre Funktionen zügig ausbaut. Die kürzliche Veröffentlichung von AI Studio und der LLM-Optimierung stellt zwar eine erste Marktanpassung dar, könnte jedoch die Fähigkeit einschränken, schnell auf neu entstehende Kundenbedürfnisse zu reagieren.
  • Komplexe Preisgestaltung: Contently bietet eine maßgeschneiderte Preisgestaltung, die sich aus vier Komponenten zusammensetzt: Zugang zur Plattform, ein individuell verhandeltes Budget für Ihre Kreativ-Freelancer, optionale Kreativservices und abgestufte Business-Pakete. Unternehmen, die eine unkomplizierte und planbare Softwarelizenz benötigen, sehen sich möglicherweise mit Budgetunsicherheiten und Beschaffungsproblemen konfrontiert.
  • Unklare strategische Ausrichtung: Die Marketingstrategie von Contently, die auf einer schnellen KI-Ausrichtung basiert, kann darauf hindeuten, dass neue Technologien über ein älteres, dienstleistungsbasiertes Modell gelegt werden. Dieser Mix aus KI-Tools, gepaart mit leitenden Redakteuren und Freelancern, führt zu einer unstrukturierten Plattform für Unternehmenskunden, die mit ihren KI-Fähigkeiten einen klaren Schritt nach vorne machen wollen.
Contently lehnte Anfragen nach ergänzenden Informationen oder zur Rezension des Entwurfs dieses Dokuments ab. Die Gartner-Analyse basiert daher auf anderen glaubwürdigen Quellen.
CoSchedule

CoSchedule ist in diesem Magic Quadrant ein Nischenanbieter. Die CoSchedule Marketing Suite ist eine eigenständige, auf einem Marketingkalender basierende Lösung für Content-Management und Social Media. CoSchedule ist vor allem in Nordamerika und der EMEA-Region tätig und betreut kleine und mittelständische B2B-Unternehmen, vor allem aus den Bereichen Hightech, Gesundheitswesen, Bildung, Finanzdienstleistungen sowie Reise- und Gastgewerbe. Zu den neuesten Verbesserungen gehören die Kampagnen-Unterstützung zur kanalübergreifenden Koordination, Social-Media-Vorschläge und die Erstellung von KI-Bildern im Bereich Markendesign. Darüber hinaus wurde die KI-Prompt-Bibliothek um über 1.600 branchenspezifische Prompts erweitert. Die Roadmap des Unternehmens konzentriert sich auf KI-gestützte Kalender und es gibt einen Assistenten, der bei der Planung, Organisation und Umsetzung unterstützt. CoSchedule verfügt über sämtliche KI-Funktionen, für die keine weiteren Credits oder Tokens erforderlich sind.
Stärken
  • Konsequente Marktorientierung: Die regelmäßigen Plattform-Aktualisierungen und die umfassenden neuen Funktionen von CoSchedule, wie das Insights Dashboard und die Social Inbox, stellen sicher, dass die Roadmap des Unternehmens den sich wandelnden Kunden- und Marktanforderungen von KMU und mittelständischen Unternehmen gerecht wird. Mobile-First-Publishing und erweiterte Social-Media-Analysen, die direkt in die Lösung integriert sind, verbessern das Nutzererlebnis und liefern Marketingteams verwertbare Daten.
  • Einheitliches Produktangebot: Die Marketing Suite von CoSchedule vereint Marketingkalender, Social-Media-Management, Content-Workflows, KI-gestützte Erkenntnisse und die Verwaltung digitaler Assets auf einer einheitlichen Plattform. Da es sich um eine zentrale Plattform für Planung, Terminierung, Zusammenarbeit und Performance-Messung handelt, verringert diese Konsolidierung die operative Komplexität für Marketingexperten in Unternehmen, verbessert die Abstimmung zwischen den Teams und beschleunigt die Umsetzung.
  • Finanzielle Stabilität: CoSchedule schreibt durchweg schwarze Zahlen und unterstützt dabei B2B-Unternehmen. Das Unternehmen verzeichnet ein starkes Kundenwachstum und plant weitere Investitionen in seine Plattform.
Schwächen
  • Unklarer Vertriebsansatz: Die Vertriebsstrategie von CoSchedule lässt weder ein klares Bekenntnis zu einem idealen Kundenprofil noch eine eindeutige Ausrichtung auf spezifische Käuferrollen erkennen. Das Unternehmen positioniert seine Suite als „einzige Quelle der Wahrheit” für Marketingteams. Das deutet darauf hin, dass es eine Herausforderung ist, mit den komplexen Entscheidungsgremien von Großunternehmen umzugehen oder die vielschichtigen operativen Anforderungen großer Marketingabteilungen vollständig zu verstehen.
  • Vertikale Strategie: CoSchedule bietet keine branchenspezifischen Produktanpassungen an, sondern verfolgt die Strategie, alle Unternehmenskunden mit einer einzigen Lösung zu bedienen. Die einzigen öffentlich zugänglichen Brancheninformationen sind Fallstudien von Kunden aus den Bereichen Technologie, Bildung, Gesundheitswesen und Dienstleistungen.
  • Auf KMU ausgerichtetes Kundenerlebnis: Die Kundenerlebnis-Infrastruktur von CoSchedule ist auf kleine und mittelständische Unternehmen ausgerichtet. Es fehlen jedoch nachweisliche Erfahrungen mit komplexen Implementierungen in Unternehmen mit vielen verschiedenen Marken. Es fehlen Standards auf Unternehmensebene, der Support ist auf die Geschäftszeiten beschränkt und es mangelt an einem etablierten Customer Advisory Board, vielfältigen globalen Anwendungsfällen sowie transparent kalkulierten Unternehmensdienstleistungen.
CoSchedule lehnte Anfragen nach ergänzenden Informationen oder zur Rezension des Entwurfs dieses Dokuments ab. Die Gartner-Analyse basiert daher auf anderen glaubwürdigen Quellen.
HubSpot

HubSpot ist ein Herausforderer in diesem Magic Quadrant. Das „HubSpot for Marketers”-Paket bündelt den Marketing Hub und den Content Hub, um auf Basis der im CRM gespeicherten Kundendaten personalisierte Content-Erlebnisse zu schaffen. HubSpot ist in Nordamerika, EMEA und APAC tätig und betreut kleine und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Hightech, Fertigung und Finanzdienstleistungen. Vor kurzem wurden KI-basierte Brand-Identity-Funktionen, eine native Videoplattform sowie das Marketing Studio veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen kollaborativen KI-Arbeitsbereich zur Erstellung von Briefings, zur Bereitstellung von Asset-Empfehlungen und zur Content-Erstellung. Die Roadmap von HubSpot umfasst Funktionen zur Answer Engine Optimization (AEO), eingebettete Agenten zur Automatisierung der Kampagnen-Orchestrierung sowie Tools zur Identifizierung und Ansprache von Einkaufsgruppen. Sie beinhaltet ein begrenztes monatliches Kontingent an Credits für KI und automatisierte Workflows, mit der Option, zusätzliche Credits zu erwerben.
Stärken
  • Neues Marketing-Framework: HubSpot hat seine Marketingstrategie auf dem „Loop Marketing”-Framework aufgebaut, einem Konzept für das Zusammenspiel von Mensch und KI, das dem Rückgang von Traffic und Leads gezielt entgegenwirkt. Es demonstriert den Wert des Konzepts, indem es dessen Botschaft über ein Omnichannel-Medienökosystem aus Podcasts, Creator-Programmen und Kunden-Events verstärkt. Die Hauptkomponenten des Frameworks (z. B. Bekanntheit steigern, Geschäfte beeinflussen, Marketing skalieren) bestimmen die Ausrichtung der Produktentwicklung bei HubSpot.
  • Transparente Paketpreise: „HubSpot for Marketers” ist ein Unternehmenspaket aus Marketing- und Content Hubs. Für Pakete werden Rabatte angeboten. Es fallen jedoch zusätzliche Gebühren an, die sich nach der Anzahl der Nutzer und Kontakte in der Kundendatenbank richten. Mit dem webbasierten Preisrechner lassen sich die Kosten abschätzen. Jeder Tarif umfasst eine bestimmte Anzahl von Verbrauchs-Credits, die jeden Monat zurückgesetzt werden. Zusätzliche Credits können erworben werden.
  • LMM-Verbindungen: HubSpot hat seine Technologiepartnerschaften ausgebaut. Nun können Kunden ihre eigenen LLMs nutzen, um in natürlicher Sprache Fragen zu ihren HubSpot-Kundendaten zu stellen, Datensätze zu aktualisieren und andere Aktionen innerhalb von HubSpot durchzuführen. Es gibt Konnektoren für Claude, ChatGPT und Gemini.
Schwächen
  • Rückständige Innovation: Das Innovationstempo von HubSpot bleibt hinter dem der Marktführer in diesem Magic Quadrant zurück, da sich das gefragte AEO-Modul noch in der privaten Beta-Phase befindet. In diesem Jahr hat HubSpot den Schwerpunkt darauf gelegt, Kernprodukte auf Basis von direktem Kundenfeedback neu aufzubauen und zu optimieren. Interessenten sollten die aktuellen und künftigen Funktionen mit ihren spezifischen Anforderungen abgleichen.
  • Eingeschränkte Herkunftsnachweisbarkeit von Content auf Unternehmensebene: HubSpot setzt standardmäßig keine fortgeschrittenen technischen Verfahren zur Herkunftsnachweisbarkeit, wie beispielsweise kryptografische Signaturen, Blockchain-basierte Inhaltsmanifeste oder dauerhafte Wasserzeichen für KI-generierte Ergebnisse ein. Dies könnte große Unternehmen vor Probleme stellen, die eine strikte, branchenübliche Rückverfolgbarkeit von Content benötigen, um sich gegen Desinformationen zu schützen.
  • Fokus auf KMU und mittelständische Unternehmen: Die Vertriebsstrategie von HubSpot basiert darauf, die Probleme kleinerer Unternehmen zu erkennen und zu lösen. Da die Hauptzielgruppe aus KMU und mittelständischen Unternehmen mit begrenzten Ressourcen besteht, könnte es sein, dass der Vertriebsansatz großen globalen Unternehmen nicht die hochgradig maßgeschneiderte, beratende Tiefe bietet, die für komplexe Implementierungen mit vielen verschiedenen Marken erforderlich ist.
Optimizely

Optimizely ist in diesem Magic Quadrant ein Marktführer. Mit seinen CMP- und KI-Produkten (Optimizely Opal) vereinheitlicht das Unternehmen die Content-Erstellung durch KI-gestützte Planung, Erstellung und Koordination. Optimizely ist vor allem in Nordamerika und der EMEA-Region tätig und betreut große internationale Unternehmen aus den Bereichen Banken, Gesundheitswesen und Technologie. Das Unternehmen hat kürzlich KI-Agenten eingeführt, die auf seiner Opal-Infrastruktur basieren und über den Opal-Assistenten bereitgestellt werden; diese können einzelne Aufgaben ausführen oder zu mehrstufigen Workflows verknüpft werden. In der Roadmap steht der autonome Betrieb im Vordergrund: Opal-Agenten werden in Workflows eingebunden, um Aufgaben zu automatisieren und gleichzeitig die Unternehmens-Governance und die Markensicherheit zu gewährleisten. Optimizely bietet monatlich 200 kostenlose Credits für KI-Funktionen sowie kostenpflichtige Jahrespakete für zusätzliche Credits an.
Stärken
  • Performance-Intelligenz: Optimizely erfüllt die Anforderungen von Marketingexperten, indem es seine CMP über Optimizely One mit führenden Experimentier- und CMS-Funktionen verknüpft. So können Teams die Planung und Erstellung mit den Performance-Zielen verknüpfen. Der modulare Content-Ansatz unterstützt zudem die Wiederverwendung und ermöglicht es Agenten, Content konsistenter über verschiedene Kanäle hinweg zusammenzustellen und zu verbreiten.
  • Strategische Klarheit: Optimizely verfolgt eine gezielte Strategie, bei der der Schwerpunkt auf der Reduzierung des betrieblichen Aufwands durch „Autonomous Ops” liegt. Durch den Fokus auf Einfachheit, Geschwindigkeit und Automatisierung verändert die Plattform die Rolle der KI: Weg vom reinen Support, hin zur aktiven Ausführung innerhalb der Content-Prozesse.
  • Innovative, agentenbasierte Content-Orchestrierung: Opal ist die in Optimizely integrierte KI-Orchestrierungsebene, die direkt innerhalb der CMP-Workflows betrieben wird. Opal-Agenten übernehmen Aufgaben wie Texterstellung und Lokalisierung, wobei Governance und menschliche Freigabeprozesse fest integriert sind. Durch die native Ausführung von Aktionen – statt über einen Chat in der Seitenleiste –, bietet Opal eine besser integrierte und zuverlässigere Workflow-Automatisierung.
Schwächen
  • Umverteilung der technischen Ressourcen: Optimizely hat die CMP-Entwicklungskapazitäten auf Opal übertragen. Obwohl die Investitionen in Opal die CMP von Optimizely ergänzen, könnte diese Umstellung das Tempo für Verbesserungen und Wartungen der Kernfunktionen der CMP drosseln; dies könnte Käufer dazu veranlassen, den langfristigen Support für ihre bestehenden Workflows neu zu bewerten.
  • Mischpreis-Modell: Bei Optimizely fallen höhere Gesamtbetriebskosten an. Obwohl das Preismodell auf Nutzerlizenzen basiert, sorgen zusätzliche verbrauchsabhängige Komponenten im Zusammenhang mit den KI-Credits von Opal für Unsicherheit bei Unternehmen, die eine Skalierung planen.
  • Performance schlägt Kreativ-Output: Dank der langjährigen Erfahrung von Optimizely im Bereich des Experimentierens ist die Plattform auf Optimierung ausgerichtet und legt den Fokus auf Leistung, Governance sowie messbare Ergebnisse über den gesamten Content-Lebenszyklus hinweg. Daher sind einige native Kreativ-Tools und Social-First-Funktionen bewusst schlanker gehalten. Dies führt zu Lücken in der frühen Ideenfindung, der Asset-Entwicklung sowie der Omnichannel-Verbreitung, sodass die Lösung für Teams, bei denen die Produktion im Vordergrund steht, weniger geeignet ist.
Sitecore

Sitecore ist in diesem Magic Quadrant ein Marktführer. Mit dem Produkt „Sitecore Content Hub” sollen die Planung und Erstellung von Content sowie das Digital Asset Management (DAM) im Rahmen eines geregelten Content-Operations-Systems vereinheitlicht werden. Sitecore ist geografisch breit aufgestellt und zählt vor allem große, weltweit tätige Unternehmen aus den Bereichen Fertigung, Einzelhandel und Tourismus zu seinen Kunden. Zu den aktuellen Verbesserungen zählen KI-gestützte Kreativ-Briefings, die automatisierte Nachverfolgung von C2PA-Inhaltszertifikaten sowie ein Analyse-Dashboard zur Überwachung der Content-Performance. Die Roadmap von Sitecore sieht den Aufbau eines KI-nativen Wissensgraphen zur Automatisierung der Content-Erstellung sowie die Vereinheitlichung des Portfolios auf einer einzigen SaaS-Plattform vor – SitecoreAI. KI-Funktionen sind inbegriffen, ohne dass zusätzliche Credits oder Tokens erforderlich sind.
Stärken
  • Agentenbasierte Automatisierung: Sitecore verwaltet den Betrieb über sein SitecoreAI Agentic Studio. Damit können Teams autonome Multi-Agenten-Workflows für Forschung und Lokalisierung orchestrieren und gleichzeitig die Markensicherheit durch C2PA-Herkunftsverfolgung für regulierte Branchen gewährleisten.
  • Geregelte Content-Prozesse: Sitecore geht auf die Anforderungen komplexer, globaler Unternehmen ein, indem es seine Lösung als geregeltes Content-Operations-System positioniert. Die SitecoreAI-Plattform integriert automatisierte Compliance-Prüfungen und Herkunftsnachweise direkt in ihren Content Hub.
  • Produktportfolio: Sitecore zeichnet sich durch eine modulare Content-Operations-Plattform aus, die Web-Content-Management (WCM), DAM, ein Modul für das Marketing-Resource-Management und Funktionen für das Produkt-Content-Management nativ in einem einzigen gemeinsamen Modell vereint. Dieser Ansatz kann dazu beitragen, operative Silos aufzubrechen, sodass Marketingteams in Unternehmen die gesamte Content-Erstellung, die Projektbudgets und die Bereitstellung von Assets in einem einzigen Ökosystem verwalten können.
Schwächen
  • Uneinheitliche UI/UX-Gestaltung: Es kann vorkommen, dass Benutzer innerhalb der Suite auf uneinheitliche Benutzeroberflächen stoßen. Das Vorhaben von Sitecore, die Benutzeroberfläche und das Benutzererlebnis seiner KI-Module vollständig mit dem Designsystem von Content Hub zu vereinheitlichen, wird frühestens Ende 2026 abgeschlossen sein. Käufer sollten mögliche Schwierigkeiten bei der Nutzung einkalkulieren und die Schulungen entsprechend anpassen, um den Umgang mit den verbleibenden Altschnittstellen zu erleichtern.
  • Unternehmensstruktur im Wandel: Sitecore vollzieht derzeit eine bedeutende strategische Neuausrichtung, um sein Portfolio im Rahmen der Sitecore-AI-Plattform zusammenzuführen. Dies könnte mit Umstrukturierungen in der Führungsebene und im Vertrieb einhergehen. Es gab bereits mehrere Verkäufe und personelle Veränderungen in der Führungsetage, was kurzfristig zu Komplikationen bei der Markteinführung führen könnte. Potenzielle Käufer sollten prüfen, welche Auswirkungen solche Umstrukturierungsmaßnahmen auf sie haben.
  • Alternative Preisgestaltungsoptionen: Bei der Umstellung von Sitecore auf Sitecore AI orientiert sich die Preisgestaltung derzeit noch am CMS. Das kann zu Problemen bei der Vertragsgestaltung für Käufer führen, die ein eigenständiges CMP oder DAM ohne das Web-CMS von Sitecore suchen. Käufer sollten den Kauf von Content Hub als eigenständiges Produkt mit seinem „Basis-plus-Add-On”-Preismodell prüfen. Alternativ können sie sich bei Sitecore nach DAM-basierten Preisoptionen erkundigen, bevor das für 2026 geplante Paketmodell bekannt gegeben wird. Dieses sieht Standardpreise für Sitecore AI mit Content Hub als Einstiegsoption vor.
Sprinklr

Sprinklr ist ein Visionär in diesem Magic Quadrant. Die integrierte, Social-Media-orientierte Plattform für das Kampagnenmanagement vereint die Planung, Erstellung und Verbreitung von Content über alle Kanäle hinweg. Der KI-gestützte Kampagnenmanager optimiert dabei Insights, Abläufe und die Governance. Sprinklr bedient Unternehmen in Nordamerika und der EMEA-Region aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Einzelhandel und Hightech. Vor kurzem wurden KI-Funktionen integriert, um doppelte Assets zu identifizieren und Compliance-Prüfungen durchzuführen. Die Roadmap von Sprinklr konzentriert sich darauf, KI-basierte Insights für die Strategieentwicklung zu nutzen, automatisierte Workflows für die Produktion zu entwickeln und Workflow-Strukturen sowie Governance auf Unternehmensebene einzuführen und zu skalieren. KI-Funktionen sind inbegriffen, ohne dass zusätzliche Credits oder Tokens erforderlich sind.
Stärken
  • Marketing-Strategie: Sprinklr hat den Fokus auf Großunternehmen, insbesondere auf Bestandskunden geschärft, um seine Präsenz im Bereich CMP bei Marketingteams auszuweiten, die auf relevanten Content für ihre organischen und bezahlten Social-Media-Strategien setzen. Da Sprinklr den Fokus auf Präsenzveranstaltungen – insbesondere auf eigene statt externe Events – legt, können CMOs Beziehungen aufbauen und sich mit dem Team über Anwendungsfälle und Produktdetails austauschen.
  • Wertschöpfung durch strategische Partnerschaften: Die differenzierte, segmentorientierte Abdeckungsstrategie von Sprinklr sowie das erweiterte Netzwerk aus globalen Systemintegratoren und Technologiepartnern gewährleisten einen engagierten, funktionsübergreifenden Support. Dadurch werden optimierte Implementierungen sichergestellt, Hürden beim Vertragsabschluss verringert und wertorientierte Ergebnisse erzielt.
  • Ausgewogene globale Skalierbarkeit: Sprinklr ist weltweit breit aufgestellt und in Nordamerika, EMEA, APAC und Lateinamerika präsent, was verhindert, dass sich der strategische Fokus zu stark auf eine einzelne Region konzentriert. Diese ausgewogene Präsenz wird durch ein breites Partnernetzwerk verstärkt, das multinationale Unternehmen unterstützt und sich an regionale Bedürfnisse anpasst.
Schwächen
  • Preismodell: Sprinklr wendet für das Kampagnenmanagement ein gestaffeltes, nutzerbasiertes Preismodell an. Dabei schalten Kunden mit jeder höheren Stufe zusätzliche Funktionen frei. Käufer müssen ihre Anwendungsfälle und Anforderungen an die Funktionen definieren, um sicherzustellen, dass diese Funktionen in der erworbenen Stufe enthalten sind.
  • Funktionserweiterungen: Größere Releases konzentrieren sich eher auf Aktualisierungen wie Optimierungen beim Kampagnen-Taskmanagement oder einen neu gestalteten Redaktionskalender, anstatt den Kunden in einem sich schnell verändernden Markt neue Funktionalitäten zu bieten. Die Aktualisierungen von Sprinklr erfolgen nur vierteljährlich, was Käufer, die sich kontinuierlichere und agilere Innovationen wünschen, möglicherweise frustrieren könnte.
  • Vertikale Strategie: Zwar richtet sich Sprinklr an Branchen wie Finanzdienstleistungen, Einzelhandel und Medien, doch bei seiner Produktentwicklung legt das Unternehmen den Schwerpunkt eher auf branchenübergreifende Vorschriften wie das EU-KI-Gesetz und allgemeine Datenschutzgesetze als auf branchenspezifische Regelungen. Unternehmen, die strengen Vorschriften unterliegen, müssen unter Umständen spezifische Compliance-Maßnahmen festlegen und sollten prüfen, ob Sprinklr für ihre Anforderungen geeignet ist.
Storyteq

Storyteq ist in diesem Magic Quadrant ein Marktführer. Die KI-basiertes CMP setzt auf Decision Intelligence und eigenständige Agenten, um den Content-Lebenszyklus zu orchestrieren. Storyteq ist vor allem in der EMEA-Region tätig und betreut Großunternehmen sowie mittelständische Kunden aus den Bereichen Einzelhandel, Gesundheitswesen und Dienstleistungen. Die neue Content Decision Intelligence Engine wertet Performance-Signale, Zielgruppen-Insights und operative Grenzen aus, um wahrscheinliche Ergebnisse vorherzusagen und Empfehlungen zu geben, welche Inhalte priorisiert werden sollten. Die Roadmap von Storyteq sieht eine Performance-Aggregation in Echtzeit, präzisere Prognosen, nachvollziehbare KI-Entscheidungen sowie Empfehlungen für den „Next Best Content” vor. Darüber hinaus sind eine erweiterte Automatisierung der AgentConsole sowie ein No-Code-Custom-Agent-Builder für eine flexible Orchestrierung geplant. Das nutzungsbasierte Preismodell umfasst KI-Token und Verbrauchseinheiten für abgeschlossene Aufgaben.
Stärken
  • Verständnis für Content-Prozesse: Storyteq ermittelt zentrale Herausforderungen in Unternehmen, wie fragmentierte Tools, Silos und mangelndes Vertrauen in KI, und bietet entsprechende Lösungen an. Das Unternehmen verwandelt Erkenntnisse in eine Vision und stattet Marketingexperten mit kontrollierter, agentenbasierter KI und dem Nachweis der Inhaltsherkunft aus, um Markensicherheit, Compliance und skalierbare Entscheidungsfindung zu gewährleisten. Das Unternehmen stärkt dieses Narrativ, indem es sich bei weltweiten Martech-Events als Vordenker für KI-Governance positioniert. Dadurch konnte es seine Glaubwürdigkeit in der Unternehmenswelt in kurzer Zeit steigern.
  • Reaktionsschnelle Produktvision: Storyteq hebt die CMP auf die nächste Stufe und macht sie zu einem intelligenten, durch Agenten orchestrierten Betriebssystem. Das Unternehmen nutzt prädiktive Intelligenz, um die Priorisierung von Content zu steuern, und hebt sich durch transparente KI-Vertrauensfunktionen, ein eigenständiges DAM sowie Funktionen zur Herkunftssicherung von Content von der Konkurrenz ab. So können globale Unternehmen generative KI in großem Umfang einsetzen, strenge gesetzliche Vorschriften einhalten und die Markensicherheit gewährleisten.
  • Adaptive Marketingumsetzung: Die Stärke von Storyteq bei der Marketingumsetzung beruht auf einer datengesteuerten Multichannel-Strategie, die die Marke zu einem Vorreiter im Bereich KI macht. Die transparente Preisgestaltung und die einheitliche CMP-DAM-Plattform sorgen für einen klar messbaren ROI und eine verbesserte operative Effizienz.
Schwächen
  • Komplexe variable Preisgestaltung: Die Token-Kosten von Storyteq werden durch ein anspruchsvolles, wertbasiertes Modell ermittelt. Dieses wird von detaillierten Konfigurationen sowie dem Umfang des genutzten geistigen Eigentums beeinflusst, wodurch die Kalkulation von Natur aus komplex wird. Unternehmen müssen das Nutzungs-Dashboard verwenden, um ihre Kosten nachzuvollziehen und zu verwalten.
  • Markenbekanntheit: Trotz der letzten Übernahmen und des erhöhten Marketingbudgets ist die Markenbekanntheit von Storyteq auf dem nordamerikanischen Markt vergleichsweise gering. Dies könnte sich auf die Marktreichweite des Unternehmens und die Umsetzung seiner ehrgeizigen KI-Produkt-Roadmap auswirken.
  • Lückenhafte globale Unterstützung: Obwohl Storyteq über einen geografisch breit gestreuten Kundenstamm verfügt, konzentriert sich das Netz der Implementierungspartner von Storyteq nach wie vor auf den EMEA-Raum. Multinationale Unternehmen sollten die Support-Verfügbarkeit durch lokale Systemintegratoren oder die Kosten für die „Platform Plus”-Services von Storyteq prüfen.

Hinzugefügte und gestrichene Anbieter

Die Einschlusskriterien für Magic Quadrants werden von uns bei Marktveränderungen überprüft und angepasst. Als Ergebnis dieser Anpassungen kann sich die Mischung der Anbieter in jedem Magic Quadrant im Laufe der Zeit verschieben. Das Erscheinen eines Anbieters in einem Magic Quadrant in einem Jahr, bzw. sein Fehlen im darauffolgenden Jahr ist nicht unbedingt ein Hinweis darauf, dass wir unsere Meinung über diesen Anbieter geändert haben. Es spiegelt vermutlich eher eine Marktveränderung und aufgrund dessen veränderte Bewertungskriterien oder eine Änderung des Schwerpunkts dieses Anbieters wider.

Hinzugefügt

Aprimo wurde zu diesem Magic Quadrant hinzugefügt.

Gestrichen

Lytho, Skyword und Upland wurden aus diesem Magic Quadrant gestrichen, da sie die Einschlusskriterien nicht vollständig erfüllt haben.

Einschluss- und Ausschlusskriterien


In dieser Magic-Quadrant-Studie werden die wichtigsten Anbieter und ihre Produkte auf dem Markt für Content-Marketing-Plattformen zum Stand vom 31. Dezember 2025 identifiziert und analysiert. Die Aufnahmekriterien stellen die spezifischen Attribute dar, die Analysten für die Einbeziehung in diese Studie für notwendig halten.
Um in die Liste aufgenommen zu werden, müssen die Anbieter folgende Voraussetzungen erfüllen:
  • Mindestens 10 % neue Nettokunden im Jahr 2025 im Vergleich zum Kalenderjahr 2024 für die CMP.
  • Die nachgewiesene Fähigkeit zur Bereitstellung der folgenden obligatorischen CMP-Funktionen mit einer Lösung, die allgemein verfügbar ist. Unter allgemeiner Verfügbarkeit versteht man, dass Kunden eines Anbieters über eine Produktionsumgebung verfügen und nicht nur gerade testen oder evaluieren:
    • Content-Strategie: Aufbau oder Unterstützung einer erkenntnisgestützten Content-Pipeline, die sich an den Bedürfnissen der Zielgruppen orientiert. Diese geht über reinen Basis-Content hinaus und umfasst packendes Storytelling, das Interaktionen entlang der gesamten Customer Journey fördert.
    • Redaktionelle Planung und Terminierung: Planungs-Tools für Ideenfindung, Terminplanung und Ressourcenmanagement mit verschiedenen Ansichten oder visuellen Ebenen, die eine agile Planung und Kommunikation zwischen den Marketing-Teams ermöglichen.
    • Kreative Workflows und Genehmigungsmanagement: Überwachung der Produktionsschritte für Content über Teams und Standorte hinweg – einschließlich Kreativ-Briefings, Vorlagen, Entwürfen, Überarbeitungen und Freigaben mit dokumentierter Nachverfolgung, Change Management und Benachrichtigungen. Muss content-unabhängig sein und alle Asset-Formate unterstützen.
    • Content-Verbreitung über mehrere Kanäle: Die Möglichkeit, Content zu veröffentlichen und die zugehörigen Metadaten an mindestens drei Verbreitungskanälen (z. B. soziale Medien, Website, andere Martech-Plattformen) zu verwalten.
    • Datenintegration und -aktivierung: Die Möglichkeit, interne Metadaten und benutzerdefinierte Tags zu verwalten sowie Kundendaten aus externen Quellen (z. B. Customer Data Platform [CDP], Customer Relationship Management [CRM]-System und Marketing Automation Platform [MAP]) zu nutzen.
    • Generative und agentenbasierte KI: Die Möglichkeit, entweder generative KI oder autonome Agenten zu nutzen, um Briefings, Vorlagen, Kampagnen, Content und Workflows zu erstellen sowie die Content-Performance vorherzusagen und zu optimieren.
    • Messung und Berichterstattung zur Content-Performance: Daten und Insights, die Content mit dem Kontext der Customer Journey verknüpfen, einschließlich der Performance-Messung über eigene und externe Kanäle hinweg.

Allgemeine Kompetenzen

Zusätzlich zu den zuvor beschriebenen obligatorischen Kompetenzen verfügen die Anbieter in dieser Bewertung möglicherweise über einige oder alle der folgenden Kompetenzen:
  • Modulare, strukturierte Content-Erstellung und -Verwaltung: Modulare Content-Komponenten werden kanalübergreifend wiederverwendet und zu zielgerichteten Content-Erlebnissen neu zusammengesetzt.
  • Marktplätze für kreative Talente: Verwalteter Zugriff auf externe Content-Creators über einen integrierten Marktplatz.
  • Content-Beschaffung von Drittanbietern: Content, der außerhalb des eigenen Unternehmens erstellt oder gehostet wird, wie z. B. benutzergenerierter Content, Influencer- oder Partner-Content, Analystenberichte und Community-Posts.

Bewertungskriterien


Ausführungsfähigkeit

Diese Analyse bewertet Anbieter nach der Qualität und Wirksamkeit der Prozesse, Systeme, Methoden oder Verfahren, die es ermöglichen, dass die Leistung von Marketinganbietern wettbewerbsfähig, effizient und effektiv ist und sich positiv auf den Umsatz, die Kundenbindung und den Ruf innerhalb der Marktsicht von Gartner auswirkt. Der Bereich „Operations” wurde aufgrund seiner geringen Relevanz für CMOs nicht bewertet.

Tabelle 1: Bewertungskriterien für die Ausführungsfähigkeit

Bewertungskriterien Gewichtung
Produkt oder Service
Hoch
Gesamtlebensfähigkeit
Mittel
Vertriebsausführung/Preisgestaltung
Gering
Fähigkeit, auf den Markt zu reagieren/Erfolgsbilanz
Mittel
Marketing-Umsetzung
Mittel
Kundenerlebnis
Hoch
Betrieb
Nicht bewertet
Quelle: Gartner (April 2026)

Vollständigkeit der Vision

Die Analysten von Gartner bewerten Anbieter nach ihrer Fähigkeit, logische Aussagen überzeugend zu formulieren. Dies umfasst die aktuelle und zukünftige Marktrichtung, Innovation, Kundenbedürfnisse und Wettbewerbskräfte sowie deren Übereinstimmung mit Gartners Marktauffassung.

Tabelle 2: Bewertungskriterien für die Vollständigkeit der Vision

Bewertungskriterien Gewichtung
Marktverständnis
Hoch
Marketing-Strategie
Mittel
Vertriebsstrategie
Gering
Angebots-(Produkt)-Strategie
Hoch
Geschäftsmodell
Mittel
Vertikale/Branchenstrategie
Mittel
Innovation
Hoch
Geografische Strategie
Gering
Quelle: Gartner (April 2026)

Beschreibungen des Quadranten

Marktführer

Marktführer verfügen über Kompetenzen in nahezu allen Bereichen der Produktanforderungen, insbesondere im Hinblick auf Content-Strategie, redaktionelle Planung, Workflows und Leistungsmetriken. Dank dieser Stärken können Kunden die Plattformen individuell anpassen und so ihre spezifischen Geschäftsprozesse mithilfe von KI unterstützen. Marktführer haben ihre Position gefestigt und verfügen jeweils über ein oder zwei Alleinstellungsmerkmale, durch die sie sich im Wettbewerb deutlich abheben. Marktführer leiten wachsende Unternehmen und setzen zukunftsorientierte Roadmaps erfolgreich um.

Herausforderer

Herausforderer in diesem Markt sind entweder neue Marktteilnehmer mit hochentwickelten Fähigkeiten oder etablierte Akteure, bei denen das Innovationstempo weniger hoch ist. Diese Anbieter können den immer komplexeren Anforderungen des Content-Lebenszyklus-Managements zwar gerecht werden, verfügen aber nicht über die Vision der Marktführer.

Visionäre

Visionäre verstehen den Markt, verfolgen jedoch oft einen differenzierten Ansatz bei der Erfüllung von Kundenbedürfnissen. Das mach ihre Roadmap deutlich. Ihre Fähigkeit, innovative Ideen in konkrete Plattformfunktionen umzusetzen und diese zuverlässig bereitzustellen, reicht allerdings nicht an die der Marktführer heran.

Nischenanbieter

Nischenanbieter in diesem Markt erfüllen zwar die erforderlichen Anforderungen, ihnen mangelt es jedoch an allgemeiner Rentabilität und an Investitionen in Innovationen. Es handelt sich eher um eigenständige Plattformen, obwohl integrierte Suiten auf diesem Markt zunehmend zum Standard werden. Die Plattformen von Nischenanbietern bieten einzigartige Funktionen, die für manche Kunden ausschlaggebend sein können, wie etwa eine einfache Implementierung oder integrierte Marktplätze für Talente.

Kontext


Angesichts des steigenden Bedarfs an mehr und vielfältigeren Assets, um die Fragen von Käufern zu beantworten und Autorität sowie Sichtbarkeit in KI-gestützten Antwortsystemen aufzubauen, ist eine zentrale Content-Orchestrierung wichtiger denn je. Dies fördert sowohl die Markendifferenzierung als auch ein einheitliches Kundenerlebnis über alle Kanäle hinweg.
Diese Studie kann CMOs dabei helfen, die Plattform zu finden, die ihren funktionalen Anforderungen entspricht und zu ihrem Ansatz passt. Die Unterschiede zwischen den Plattformen haben sich vergrößert, da die Anbieter unterschiedliche Wege bei der Integration generativer und agentenbasierter KI verfolgen. In einem Markt, in dem etablierte, eigenständige Anbieter von integrierten Suites größerer Anbieter überholt werden, lautet die Frage nicht mehr „Was kann dieser Anbieter leisten?”, sondern vielmehr „Ist dies der beste Anbieter für meinen zentralen Anwendungsfall?”
Dies sind Kernelemente des Entscheidungsprozesses, ebenso wie die Art und Weise, wie die CMP in den Tech Stack integriert ist. Dies könnte zu Überschneidungen mit Funktionen führen, die bereits durch vorhandene Technologien abgedeckt werden (siehe Aufbau eines Content-Operations-Ökosystems für agiles Marketing für Hinweise zur Vermeidung von Redundanzen).
Da größere Anbieter ihre Marktpräsenz ausbauen, müssen Käufer nicht nur die Integration in die bestehenden Komponenten des Martech-Stacks berücksichtigen, sondern auch prüfen, ob die CMP zu ihrem bevorzugten Technologie-Ökosystem passt. Da Kunden-Insights und -Daten bei der Content-Erstellung – insbesondere durch GenAI – wichtiger denn je sind, werden native Integrationen in CRM-Systeme und CDPs zu einer Kernfunktion. Auch die von Ihrem Team genutzte Kreativ-Tool-Suite spielt bei der Auswahl eine Rolle.
Als CMO, der die Einführung einer CMP in Erwägung zieht, sollten Sie:
  • Die Bewertungskriterien genau betrachten, die wir zum Bestimmen der Ausführungsfähigkeit und Vollständigkeit der Vision angewendet haben.
  • Gemeinsam mit den wichtigsten Mitgliedern des Einkaufsgremiums, einschließlich der IT, die Stärken und Schwächen des Anbieters abwägen.
  • Anbieter aus allen Quadranten bewerten und sich auf jene konzentrieren, welche am besten zu Ihren spezifischen Anforderungen und Zielen passen. Möglicherweise eignet sich die Lösung eines Nischenanbieters am besten für Ihre Anwendungsfälle.
  • Verwenden Sie diesen „Magic Quadrant” in Verbindung mit unserer begleitenden Studie Kritische Fähigkeiten für Content-Marketing-Plattformen, dem Toolkit: Erstellen einer Content-Marketing Plattform RFP-Studie und unserem Analystenanfrageservice. Verbessern Sie die Qualität Ihres Anbieterauswahlprozesses mit der Starthilfe zur Auswahl eines Marketing-Technologie-Anbieters.
Ihr erster Schritt sollte ein Gespräch mit Ihren bestehenden Anbietern sein, da aktuelle oder bevorstehende Funktionen für das Content-Management möglicherweise bereits verfügbar sind. Dazu können auch einige der in diesem Magic Quadrant oder im Magic Quadrant für Digital-Asset-Management-Plattformen vorgestellten Anbieter gehören.
Heute ist es wichtiger denn je, dass Sie Ihre Anwendungsfälle sehr präzise definieren. In der aktuellen Marktsituation besteht die reale Gefahr, dass Funktionsgleichheit zu einer Zunahme der Komplexität und der Kosten führt – insbesondere, da agentenbasierte KI das Innovationstempo massiv beschleunigt. Machen Sie sich bewusst, wie viel Support Sie im Content-Marketing benötigen – dazu können unter anderem Implementierungshilfe, Content-Audits und Strategie-Services gehören –, um das Beste aus der Technologie herauszuholen.

Marktübersicht


Umfassende CMP-Transformation im letzten Jahr

Für die Anbieter von Content-Marketing-Plattformen (CMP) war es ein ereignisreiches Jahr voller tiefgreifender Veränderungen. Viele von ihnen haben ihre Plattformen auf agentenbasierte KI-Funktionen umgestellt, um den Prozess der Content-Produktion autonom zu steuern. Dieser Ansatz hat maßgeblich dazu beigetragen, manuelle Workflows in Orchestrierungsplattformen umzuwandeln. Der externe Druck, mehr Content-Volumen und detailliertere Informationen für KI-gestützte Antwortsysteme bereitzustellen, hat die erforderliche Struktur, das Format und die Verbreitung von Content verändert, was zu einer Neuausrichtung des CMP-Outputs geführt hat. Der Leistungsumfang von CMPs wurde erweitert und umfasst nun zahlreiche Anwendungen für eine integrierte Gesamtlösung zur Steuerung von Enterprise-Content-Prozessen.
Daten einer Gartner-Umfrage aus dem Jahr 2025 zeigen, dass 52 % der Marktführer im Bereich Marketingtechnologie agentenbasierte Funktionen testen. Drei der vier wichtigsten Anwendungsfälle sind demnach die Erstellung, Anreicherung und Umwandlung von Content. Während in früheren Ausgaben dieser Studie generative KI (GenAI) im Vordergrund stand, dominiert in dieser Ausgabe die agentenbasierte KI. Dies spiegelt die Aktivitäten der Marketingverantwortlichen wider.
Agentenbasierte KI ist kein Nachfolger von GenAI, sondern eine Reihe von Funktionen, deren transformatives Potenzial erst durch die Fortschritte ihrer Vorgänger ermöglicht wurde. Komplexe Prozesse und Aufgaben, die früher das direkte Eingreifen von Menschen erforderten, können nun zunehmend autonom von KI-Agenten ausgeführt werden, was effektivere generative Ergebnisse ermöglicht (siehe Die Auswirkungen der KI-Agenten auf das Marketing). Mittlerweile dominieren diese Agenten die CMPs, was die Art und Weise, wie sie in Marketingorganisationen genutzt werden, grundlegend verändern kann.
CMOs sehen in KI die Lösung für all ihre Herausforderungen. Tatsächlich betrachtet laut der „Gartner Chief Marketing Officers Agenda Poll 2026” eine deutliche Mehrheit der CMOs (59 %) die effektive Integration von KI in Marketingprogramme und -strategien mittlerweile als dringende funktionale Priorität, um die Leistung zu steigern.
Gartner prognostiziert, dass bis 2029 mindestens 50 % der alltäglichen Arbeitsentscheidungen autonom durch agentenbasierte KI getroffen werden. Heute können Agenten ein Projekt von Anfang bis Ende abwickeln, wie beispielsweise ein Thema recherchieren, den ersten Entwurf schreiben und diesen anschließend für bestimmte soziale Netzwerke anpassen. Anstatt Ihr Team zu ersetzen, übernehmen diese KI-Agenten die mühsame Produktionsarbeit. Anschließend stoppen sie, damit Ihre Mitarbeiter die abschließende Prüfung und Freigabe durchführen können. Dieses Setup beschleunigt die Geschwindigkeit, mit der Ihr Marketingteam neue Kampagnen erstellen kann, erheblich, während gleichzeitig die vollständige kreative Kontrolle über das Endprodukt erhalten bleibt.
Die Nutzung von KI-Agenten erfordert oft Credits oder Token, um die realen Kosten zu decken, die den Anbietern durch den Aufruf der KI-Modelle entstehen. Die nutzungsbasierte Preisgestaltung ist ein dynamisches Element der CMP-Preisgestaltung, da Anbieter und Kunden derzeit ermitteln, wie sich diese Modelle besser an das Nutzungsverhalten der Kunden anpassen lassen. Einige Anbieter stellen ihre KI kostenlos zur Verfügung, während andere eine nutzungsbasierte Abrechnung in Betracht ziehen. Die Preise für KI sind in diesem Markt noch lange nicht festgelegt oder standardisiert.

Automatisierte Orchestrierung ist auf dem Vormarschr

Der Orchestrierungsprozess in einer CMP hat sich von der manuellen Aufgabenverfolgung grundlegend zu KI-nativen, agenten-orchestrierten Abläufen gewandelt. Dabei koordinieren Plattformen sowohl menschliche als auch digitale Aktivitäten über den gesamten Content-Lebenszyklus hinweg. Dieser Prozess verbindet Planung, Erstellung, Verteilung und Performance-Optimierung nahtlos zu einem kontinuierlichen, automatisierten Kreislauf.
Die Plattformen umfassen vorgefertigte, sofort einsatzbereite Agenten, von denen jeder über die Fähigkeiten, das Wissen und das Mandat verfügt, bestimmte Aufgaben zu erledigen. Die fortschrittlichsten CMPs verknüpfen diese Agenten miteinander, um komplexere Aufgaben zu bewältigen. Die Verwaltung erfolgt über ein Agent Studio, das Nutzern zudem die Möglichkeit bietet, über nicht-technische Schnittstellen für Business-Anwender eigene, benutzerdefinierte Agenten zu erstellen. Dank dieser Agenten-Orchestrierung ähneln diese CMPs eher einem KI-Betriebssystem – und weniger einem Tool, bei dem jeder einzelne Content-Produktionsschritt mühsam manuell koordiniert werden muss.
Sämtliche Planungsschritte – von Zielen über Budgets bis hin zu Kalendern – laufen an einem Ort zusammen. Auf dieser Datenbasis werden Kampagnen automatisch aufgesetzt und an messbaren Geschäftsergebnissen ausgerichtet. Nach der Planung richtet das System komplexe, mehrstufige Aufgaben ein und koordiniert sie. Dabei übernimmt die KI Routineaufgaben und liefert den Mitarbeitern Entscheidungshilfen.
Die Content-Erstellung läuft zwar automatisch über KI-Agenten, folgt aber dem „Human-in-the-Loop”-Prinzip, sodass die Marketingexperten die Arbeit der Plattform überwachen und genehmigen können. Das System stellt bei jedem Schritt automatisch sicher, dass alle Unternehmens-, Marken- und Compliance-Richtlinien eingehalten werden und erstellt so ein vollständiges und prüfbares Protokoll jeder Aktion, bevor der Content live geht. Freigegebener Content wird automatisch an alle Kanäle übermittelt, Performance-Daten werden an das System zurückgespielt, und die KI nutzt diese Daten, um sofortige Verbesserungen zu empfehlen und neue Optimierungszyklen anzustoßen.
Die automatisierte Orchestrierung hat den Wert von Content-Marketing-Plattformen für CMOs erheblich gesteigert. CMPs können Content-Prozesse selbstständig skalieren und das Volumen von Content erhöhen, der bei Käufern Anklang findet. Dadurch können sie ihren Umsatz steigern.

Der Wandel von SEO zu Answer Engine Optimization

Bei Content geht es nicht mehr ausschließlich um Schlüsselwörter, sondern um umfassendere Themen. KI-Tools finden Antworten in Content, der auf eine ganz bestimmte Art und Weise strukturiert ist. Bewertungsportale und anderer Drittanbieter-Content spielen eine noch größere Rolle als zuvor. Da Käufer ihre Prompts extrem individuell und unterschiedlich formulieren, ist die Optimierung heute schwieriger als je zuvor. All dies muss bei der Content-Erstellung berücksichtigt werden, da Inhalte Authentizität vermitteln und Vertrauen aufbauen müssen, um in den Antwortmaschinen zu erscheinen (siehe Integration von AEO und SEO: Taktiken zur Verbesserung der Sichtbarkeit in der Online-Suche).
Der Wandel von der Suchmaschinenoptimierung (SEO) zur Answer Engine Optimization (AEO) hat Marketingexperten und CMP-Anbieter zu einer tiefgreifenden Neuausrichtung gezwungen. Marketingexperten müssen Anpassungen für den Übergang zu AEO vornehmen, während Anbieter die Markensichtbarkeit gewährleisten müssen, da Käufer sich zunehmend auf direkte KI-Antworten statt auf die traditionelle Suche verlassen. Mittlerweile setzen Plattformen spezielle KI-Agenten ein, um die Sichtbarkeit von Webseiten in großen Sprachmodellen (LLM) zu überprüfen und Optimierungsvorschläge zu unterbreiten. Für diesen Wandel muss Content in maschinenlesbare Formate überführt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf umfangreichen Metadaten, klaren Taxonomien, modularen Komponenten und KI-nativen Wissensgraphen. CMOs müssen sicherstellen, dass AEO-Empfehlungen nativ in die Plattform-Workflows integriert und nicht als separate Module behandelt werden, damit Content und dessen Struktur einfacher überarbeitet und aktualisiert werden können, um sie an die KI-basierte Suche anzupassen.

Integrierte Suites sind jetzt der Standard

Obwohl Martech-Verantwortliche den Best-of-Breed-Ansatz gegenüber integrierten Suites leicht bevorzugen (48 % gegenüber 45 % laut Gartner-Umfrageergebnissen), haben CMPs ihre Angebote zunehmend zu integrierten Suites weiterentwickelt. In der Vergangenheit waren CMPs eigenständige Lösungen. Doch mit der Übernahme und dem Ausbau von Plattformen haben sich die Angebote der Anbieter verändert – und die Technologie ist gemeinsam mit ihren Kunden gereift.
Im vergangenen Jahr wurde in diesem Magic Quadrant eine CMP-Lösung für mehrere Produkte vorgestellt. In diesem Modell einer integrierten Suite bieten verschiedene Produkte unterschiedliche CMP-Funktionen. Dies steht im Gegensatz zum traditionellen Verständnis einer integrierten Suite, bei der die CMP alle Funktionen in einer einzigen Anwendung bereitstellt, die jedoch Teil einer sich ergänzenden Produktgruppe ist.
CMPs bestehen heute aus einer Mischung aus eigenständigen Produkten, modularen Ökosystemen und integrierten Lösungen, die die notwendigen Funktionen zur Steuerung moderner Content-Prozesse bereitstellen. Content Hub, die CMP von Sitecore ist beispielsweise als eigenständiges Produkt erhältlich, in der Regel wird sie jedoch zusammen mit dem DAM- und dem Marketing-Resource-Management-Tool (MRM) angeboten. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über eine vollständig einheitliche, modular aufgebaute Content-Operations-Plattform, die WCM-, DAM-, MRM- und Produkt-Content-Management-Funktionen nativ in einem einzigen gemeinsamen Modell vereint.
Hier geht es um mehr als nur die Verpackung oder eine Go-to-Market-Entscheidung, die CMOs berücksichtigen müssen. Anbieter integrieren Produktfunktionen direkt in die Zusammenführung mehrerer Produkte und bieten sie als Hauptangebot an, nicht als kostenpflichtiges Upgrade. Durch diese Zusammenführung wird der Fokus einer Plattform von isolierten Content-Prozessen zu einem End-to-End-System verlagert, das die Content-Erstellung mit Kundendaten und der Omnichannel-Bereitstellung verknüpft. CMOs müssen ihre Entscheidungen bei der Anbieterauswahl auf klar definierte Anwendungsfälle stützen, um die Wahl ihrer Plattform zu begründen.

Nachweise

Gartner Marketing Technology Survey 2025. Ziel dieser Umfrage war es, die wichtigsten Aspekte der Marketingtechnologie zu untersuchen, darunter Nutzung, Kombinierbarkeit, Skalierbarkeit, Messbarkeit und Zusammenarbeit. Außerdem wurden die Auswirkungen von KI und Datenstrategien auf die Marketingtechnologie analysiert. Die Studie wurde online von Juni bis Juli 2025 durchgeführt und umfasste 413 Teilnehmer aus Nordamerika (n = 186), dem Vereinigten Königreich (n = 91) und Europa (n = 136; darunter Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Dänemark, Finnland, die Niederlande, Norwegen und Schweden). Die teilnehmenden Unternehmen meldeten für das Geschäftsjahr 2024 einen unternehmensweiten Jahresumsatz von mindestens 100 Mio. USD. 77 % der Teilnehmer kamen aus Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 1 Mrd. USD oder mehr. Die Befragten kamen aus einer Vielzahl von Branchen: IT und Unternehmensdienstleistungen (n = 48), Fertigung (n = 48), Versicherungen (n = 38), Einzelhandel (n = 38), Konsumgüter (n = 37), Finanzdienstleistungen (n = 36), Reise- und Gastgewerbe (n = 36), Gesundheitswesen (n = 33), Technologieprodukte (n = 33), Medien (n = 33) und Pharma (n = 33). Alle Befragten mussten als leitende Entscheidungsträger an der Marketingtechnologie-Strategie ihres Unternehmens beteiligt sein, wobei die meisten ihrer täglichen Aufgaben entweder im Bereich des geschäfts- oder des IT-fokussierten Marketings angesiedelt waren. 80 % der Befragten waren der Marketing-Funktion zugeordnet, 10 % dem Produkt-Marketing und -Management, 7 % der IT und 2 % dem Markenmanagement oder anderen Geschäftsbereichen. Haftungsausschluss: Die Ergebnisse dieser Umfrage repräsentieren nicht die globalen Erkenntnisse oder den Markt als Ganzes, sondern spiegeln die Meinung der Befragten und der befragten Unternehmen wider.
Gartner Chief Marketing Officers Agenda Poll 2026. Ziel dieser Umfrage war es, CMOs ein Bild über ihre funktionalen Prioritäten und Herausforderungen im ersten Halbjahr 2026 zu vermitteln. Die Umfrage wurde im Januar und Februar 2026 online unter 100 Chief Marketing Officers durchgeführt. Haftungsausschluss: Die Ergebnisse dieser Umfrage repräsentieren nicht die globalen Erkenntnisse oder den Markt als Ganzes, sondern spiegeln die Meinung der Befragten und der befragten Unternehmen wider.
Gartner Peer Insights-Bewertungen für Content-Marketing-Plattformen: Wir haben Gartner Peer Insights-Bewertungen für Content-Marketing-Plattformen berücksichtigt, die bis zum 31. Dezember 2025 veröffentlicht wurden.

Definitionen der Bewertungskriterien


Ausführungsfähigkeit

Produkt/Dienstleistung: Kernartikel und -dienstleistungen, die durch den Anbieter für den definierten Markt angeboten werden. Dies umfasst aktuelle Produkt-/Dienstleistungsmöglichkeiten, Qualität, Funktionen, Fähigkeiten usw., unabhängig davon, ob sie von sich aus oder durch OEM-Vereinbarungen/Partnerschaften, wie sie in der Marktdefinition definiert und in den Unterkriterien detailliert werden, angeboten werden.
Gesamtlebensfähigkeit: Überlebensfähigkeit beinhaltet u. a. eine Bewertung der finanziellen Gesundheit der Gesamtorganisation, des finanziellen und praktischen Erfolgs der Geschäftseinheit und der Wahrscheinlichkeit, dass die betreffende Geschäftseinheit weiterhin in das Produkt investieren und das Produkt weiterhin anbieten wird und innerhalb des Produktportfolios der Organisation den aktuellen Stand der Technik voranbringen wird.
Vertriebsausführung/Preisgestaltung: Die Fähigkeiten des Anbieters bei allen Vorverkaufsaktivitäten und die Struktur, die sie unterstützt. Dazu gehören Deal-Management, Preisgestaltung und Verhandlungen, Unterstützung vor dem Verkauf und die allgemeine Effektivität des Vertriebskanals.
Fähigkeit, auf den Markt zu reagieren/Erfolgsbilanz: Die Fähigkeit zu reagieren, die Richtung zu ändern, flexibel zu sein und einen Wettbewerbserfolg zu erzielen, während sich Gelegenheiten entwickeln, Konkurrenten handeln, sich Kundenbedürfnisse wandeln und sich Marktdynamiken ändern. Bei diesem Kriterium wird auch die Reaktionsfähigkeit des Anbieters in der Vergangenheit berücksichtigt.
Marketing-Umsetzung: Die Klarheit, Qualität, Kreativität und Effizienz der Programme, die dafür konzipiert sind, die Aussagen der Organisation zu vermitteln, um den Markt zu beeinflussen, die Marke und das Geschäft zu fördern, das Bewusstsein für die Produkte zu steigern und eine positive Identifikation mit dem Produkt/der Marke und der Organisation bei den Käufern herzustellen. Dieser Bekanntheitsgrad kann durch eine Kombination aus Werbung, Werbeinitiativen, Vordenkerrolle, Mundpropaganda und Vertriebsaktivitäten erreicht werden.
Kundenerlebnis: Beziehungen, Produkte und Dienstleistungen/Programme, die es Kunden ermöglichen, mit den bewerteten Produkten erfolgreich zu sein. Dies umfasst insbesondere die Art und Weise, wie Kunden technische Unterstützung oder Account-Betreuung erhalten. Dies kann auch zusätzliche Tools, Kunden-Unterstützungsprogramme (und deren Qualität), Verfügbarkeit von Benutzergruppen, Service-Level-Vereinbarungen und so weiter umfassen.
Betrieb: Die Fähigkeit des Unternehmens, seine Ziele und Verpflichtungen zu erfüllen. Zu den Faktoren gehörte die Qualität der Organisationsstruktur, einschließlich der Fähigkeiten, Programme, Systeme und anderer Mittel, die es der Organisation ermöglichen, fortlaufend effektiv und effizient tätig zu sein.

Vollständigkeit der Vision

Marktverständnis: Fähigkeit des Anbieters, die Wünsche und Bedürfnisse der Käufer zu verstehen und diese in Produkte und Dienstleistungen zu übersetzen. Anbieter mit dem höchsten Grad an Vision hören den Kunden zu, verstehen deren Wünsche und Bedürfnisse und sind in der Lage, diese mit ihrer zusätzlichen Vision zu gestalten oder zu verbessern.
Marketing-Strategie: Ein klarer, differenzierter Satz von Aussagen, die dauerhaft über die ganze Organisation getroffen werden und über die Website, Werbung, Kundenprogramme und Platzierungsaussagen nach außen getragen werden.
Vertriebsstrategie: Die Strategie für den Vertrieb der Produkte, die das richtige Netzwerk aus direkten und indirekten Tochterunternehmen für Vertrieb, Marketing, Service und Kommunikation nutzt, die den Umfang und die Tiefe der Marktreichweite, Fähigkeiten, Kenntnisse, Technologien, Dienstleistungen und den Kundenstamm erweitern.
Angebots-(Produkt)Strategie: Die Herangehensweise des Anbieters an die Produktentwicklung und -lieferung, die die Differenzierung, Funktionalität, Methodik und Funktionen hervorhebt, wie sie zu gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen passen.
Geschäftsmodell: Die Zuverlässigkeit und Logik der zugrundeliegenden Geschäftsideen des Anbieters.
Vertikale/Branchenstrategie: Die Strategie des Anbieters, Ressourcen, Fähigkeiten und Angebote zu lenken, um die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Marktsegmente zu erfüllen, einschließlich der vertikalen Märkte.
Innovation: Direkte, verwandte, komplementäre und synergistische Konstellationen aus Ressourcen, Fachkenntnissen oder Kapital für Investitions-, Konsolidierungs-, Verteidigungs- oder Vorbeugungszwecke.
Geografische Strategie: Die Strategie des Anbieters, die Ressourcen, Fähigkeiten und Angebote zu lenken, um die spezifischen Bedürfnisse geographischer Regionen außerhalb des „heimischen Marktes” oder des heimischen Gebietes direkt oder über Partner, Kanäle und Tochterunternehmen so zu erfüllen, wie es für diese Geografie und diesen Markt passt.

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